Grüne Frauenpolitik in der Kommune
Europäische Charta für Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene
Diese Charta wurde erarbeitet vom "Rat der Gemeinden und Regionen Europas und seinen Partnern". Der RGRE ist ein gemeinnütziger Verein und nimmt für sich in Anspruch, der größte Spitzenverband lokaler und regionaler Gebietskörperschaften in Europa zu sein. Auch die kommunalen Spitzenverbände aus Deutschland (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutscher Landkreistag) sind ebenfalls Mitglieder der Deutschen Sektion des RGRE. Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfgang Schuster, der Stuttgarter OB. Sie eignet sich hervorragend zur Begründung von kommunalen Initiativen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Die Stuttgarter Gemeinderatsfraktion hat beantragt, dass Stuttgart diese Charta förmlich unterzeichnet und sich damit zu den Zielen bekennt.
Gender Check - kommunales Handeln auf Geschlechtergerechtigkeit abklopfen
In Freiburg werden alle wichtigen Maßnahmen auf die unterschiedlichen Auswirkungen auf Männer und Frauen überprüft. Gender-Check
Nicht diskriminierende Sprache in städtischen Satzungen
In den allermeisten Geschäftsordnungen für Gemeinderäte gibt es nur Bürgermeister, Stellvertreter, Gemeinderäte oder Stadträte, Bürger und Einwohner. Frauen werden nicht erwähnt und deshalb - so belegen SprachforscherInnen, auch nicht mitgedacht.
Eine rühmliche Ausnahme ist die Geschäftsordnung der Stadt Heidelberg, in der 1990 die erste Oberbürgermeisterin der Bundesrepublik gewählt wurde.
Geschäftsordnung der Stadt Heidelberg hier
Baden-Württemberg ist Schlusslicht bei der Gleichstellung
Ob politische Partizipation, Bildung oder Verteilung von Einkommen - immer ist Baden-Württemberg hinter den anderen Bundesländern zurück, wenn es um die Gleichstellung von Frauen und Männern geht.
Der Gleichstellungsatlas der Bundesregierung bringt es an den Tag und stellt es grafisch eindrücklich dar.






