Europa vor Ort erleben

Ideen zur anschaulichen Verknüpfung von Europa und Kommunalem aus einem Workshop der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württembrg

Der Projekte-Finder:
Viele Projekte vor unserer Haustür wären ohne die EU nicht zu Stande gekommen. Mit diesem Link können für jeden Ort die mit EU-Mitteln ko-finanzierten Projekte in der näheren Umgebung gefunden werden. Ein Vor-Ort-Besuch macht Europa konkret erfahrbar.

Die grüne Handreichung Europa und Kommunen:
„Wir möchten Euch mit dem vorliegenden Reader „Europa vor Ort“ praktisches Hintergrundmaterial an die Hand geben und für verschiedene Politikbereiche beantworten, wie europäische Entscheidungen Eure Kommune beeinflussen. Die Handreichung kann euch auch bei der Erstellung eurer Kommunalwahlprogramme oder der Kampagne helfen. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir darauf, wie die Menschen in Eurer Gemeinde praktisch von Europa profitieren, vom Umweltschutz bis zur Strukturpolitik, und was wir Grüne in Europa für die Kommunen erreicht haben.“ (Reinhard Bütikofer MdEP)

Grüne Ziele für Europa

Wir wollen ein ökologisches, gerechtes und demokratisches Europa

Die Grüne Europafraktion hat zusammengefasst, was grüne Politik für Europa erreichen möchte

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihr Leitbild für Europa veröffentlicht.

Grünes Europawahlprogramm kompakt

Gegen Europaverdrossenheit

Wahlaufruf an EU-Bürger*innen versenden

EU-Bürger*innen, die zum ersten Mal in Deutschland wählen möchten, müssen sich ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. Um ihnen diese Hürde zu erleichtern, können die kommunalen Verwaltungen sie in einem Anschreiben auf die Europawahlen aufmerksam machen. Ein Antrag kann sie dazu auffordern:

Beispielantrag aus Tübingen: Aufforderung an die Stadtverwaltung  (Der Link im Antrag ist inzwischen veraltet und muss durch diesen Link ersetzt werden)
Brief, den die Stadt Tübingen versendet: Musterbrief
Beispielantrag aus Karlsruhe: Aufforderung an die Stadtverwalung

Die Information zur Europawahl in allen Europäischen Sprachen steht auf den Seiten des Bundesinnenministeriums hier

Eventeull kann der Antrag zur Aufnahme in das Wählerverzeichnis gleich mitversendet werden.

Der Städtetag weist die Verwaltungen darauf hin, wie sie die EU-Bürger*innen anschreiben können und verweist auf die Merkblätter im Netz:
„Sehr geehrte(r) Frau/Herr,
vom 23. bis 26. Mai 2019 findet in der Europäischen Union die Neunte Direktwahl des Europäischen Parlaments statt, in Deutschland am Sonntag, den 26. Mai 2019.
Unionsbürger aus anderen Mitgliedstaaten, die in Deutschland wohnen, können entweder in ihrem Herkunfts-Mitgliedstaat oder in ihrem Wohnsitz-Mitgliedstaat Deutschland an der Europawahl teilnehmen. Jeder darf aber nur einmal wählen.
Für die Wahlteilnahme in Deutschland müssen Sie sich in das Wählerverzeichnis Ihrer deutschen Wohnsitz-Gemeinde eintragen lassen. Sie erhalten dann auch in Zukunft automatisch hier ihre Wahlbenachrichtigung für die künftigen Europawahlen.
Für die Eintragung in das Wählerverzeichnis müssen Sie im Rathaus ihres Wohnorts bis spätestens zum 5. Mai 2019 (Sonntag) einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Den Antrag können Sie auch per Post an die Gemeinde senden. (Bitte beachten Sie die allgemeinen Öffnungszeiten und Postlaufzeiten!)
Das Formular und ein Merkblatt erhalten Sie unter www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/informationen-waehler/unionsbuerger.html
oder bei ihrer örtlichen Gemeindeverwaltung.
Weitere Informationen zur Wahlteilnahme erhalten Sie in allen Amtssprachen der EU unter www.bmi.bund.de/europeans-vote-in-germany
Mit freundlichen Grüßen“