Kandidat*innen gesucht

Hier veröffentlichen wir die Orte, in denen aussichtsreiche Wahlen für Kandidat*innen mit grünem Profil anstehen . Die Suchanzeigen werden uns von den örtlichen Fraktionen oder Ortsverbänden übermittelt.

Gaiberg

Die kleine selbständige Waldgemeinde oberhalb von Heidelberg (ca. 7 km) am Rücken des Königsstuhls mit ca. 2400 Einwohner*innen gelegen sucht einen neuen Bürgermeister/ eine neue Bürgermeisterin.
Die Wahl findet am 24. JUNI 2018 statt, die Bewerbungsfrist endet am 4. Juni.
Die Bevölkerung besteht aus einem überdurchschnittlich großen Anteil an Akademiker*innen – durch die Nähe zu Heidelberg. Die Gemeinde steht, obwohl es fast keine Gewerbesteuereinnahmen gibt, finanziell sehr gut da. Es gibt keine Verschuldung.
Der bisherige Amtsinhaber geht nach 24 Jahren im August 2018 in den Ruhestand. Der Gemeinderat setzt sich aus 4 Grünen, 1 CDU, 3 Freie Wähler, 3 Aktive Gaiberger/SPD (1 SPD Mitglied) und 1 Parteiloser (AFD nah) zusammen. Dass in Gaiberg die Grüne Liste es zur größten Gruppierung geschafft hat, liegt an einem Streitthema: der von allen anderen Gruppierungen (einschl. Bürgermeister) gewünschten Bebauung einer Streuobstwiese, die im Besitz der Gemeinde ist.
Die Bewerberin/der Bewerber sollte bei den Konflikten zwischen den Gruppierungen im Gemeinderat unparteiisch vermitteln können.
Infos zur Grünen Liste Gaiberg gibt es unter www.GL-Gaiberg.de
Kontaktadresse: max.haider@t-online.de

Offenburg

Die Offenburger Grünen suchen für die Wahl der Oberbürgermeisterin / des Oberbürgermeisters im November 2018 eine Kandidatin / einen Kandidaten. Die derzeitige Amtsinhaberin kandidiert nach zwei Amtsperioden altershalber nicht mehr.
Offenburg ist ein wirtschaftlich florierendes Oberzentrum zwischen Karlsruhe und Freiburg, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Elsass und der Europahauptstadt Strasbourg. Die Stadt bietet eine gute Infrastruktur, alle Bildungseinrichtungen und reizvolle Freizeitangebote. Die politischen Aufgaben in Offenburg sind anspruchsvoll und bieten vielfältige Möglichkeiten. Die gute wirtschaftliche Situation der Stadt bietet auch für die Zukunft politischen Gestaltungsspielraum.
Die Stelle der Offenburger Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters ist nach B8 besoldet.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme bitte per mail über Ingo.Eisenbeiss@gruene-offenburg.de (Fraktionsvorsitzender).
Ortsverein: Maren Seifert und Thomas Marwein, MdL; Gemeinderatsfraktion: Ingo Eisenbeiß

 

Sigmaringen

Die Kreisstadt Sigmaringen wählt 2018 einen Bürgermeister. Der amtierende BM tritt sehr wahrscheinlich wieder an. Die grüne Gemeinderatsfraktion sucht eine geeignete und engagierte Persönlichkeit für diese attraktive Stelle. Die Chancen für einen Wechsel sind vorhanden.
Die ca. 17000 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf die Stadt und ihre 5 Teilorte. Sigmaringen verfügt über eigene Stadtwerke, ein Freibad und ein sehr gutes Schul- und Kindergartenangebot. Außerdem ist die Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit einigen zukunftsweisenden Studiengängen vertreten. In den vergangenen Jahren wurde viel in die Infrastruktur investiert. Durch die Gartenschau im Jahr 2013 ist die Kreisstadt vor allem touristisch vorangekommen. Vorbildlich ist aus ökologischer Sicht der Stadtbus. Es wird viel in Eigenstromerzeugung und Beteiligungen investiert. Die Breitbandversorgung wird aktiv vorangetrieben. Durch den Abzug der Bundeswehr vom Traditionsstandort, bietet die Konversion nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem große Entwicklungschancen. In der ehemaligen Kaserne ist momentan auch eine Erstaufnahmestelle untergebracht, die mit 800 bis 900 Personen belegt ist. Die Stadt hat großes Potential und ein sehr reizvolles Umfeld im Naturpark Obere Donau. Der Freizeitwert ist sehr hoch.
Bei der Landtagswahl erzielte die grüne Bewerberin ein Direktmandat in der Heimatgemeinde unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat: 10 Sitze CDU, 8 Sitze Freie Wähler, 5 Sitze Grüne, 5 Sitze SPD, 1 Sitz FDP.
Ansprechpartner: Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Ursula Völkel: voelkel-ursula@t-online.de

Urbach

In Urbach/Rems geht der amtierende Bürgermeister Jörg Hetzinger in den Ruhestand. Die BürgermeisterInnenstelle soll am 2. Februar 2018 ausgeschrieben werden. Bewerbungen sollen dann frühestens am Tag nach der Stellenausschreibung und spätestens am Montag, 26. März 2018 eingereicht werden. Die Wahl findet am Sonntag, 22. April 2018 statt, eine eventuell notwendig werdende Neuwahl am Sonntag, 13. Mai 2018.

Urbach liegt auf 275 m ü. NHN in einem reizvollen Naturraum zwischen dem Schurwald und dem Welzheimer Wald. Zwischen der Gemeinde Urbach und der Stadt Schorndorf liegen fünf Kilometer, nach Waiblingen (Kreisstadt / Rems-Murr-Kreis) sind es 20 Kilometer. Diese Städte sind direkt über die an Urbach liegende Bundesstraße 29 erreichbar. Pendler gelangen „zügig“ mit der „Remsbahn“ von der Haltestelle Urbach in alle Ortschaften der Richtungen Stuttgart oder Aalen. In Urbach leben knapp 9.000 BürgerInnen. Die Gemeinde verfügt über eine gut situierte Wirtschaft und solide Handwerksbetriebe. Die prosperierende Gemeinde ist weiter entwicklungsfähig. Sie hält für die BürgerInnen bereit: Freibad, Jugendhaus, Mediathek, Sportstätten, Gemeindehalle und ein reges und vielfältiges Vereinsleben, verschiedene Glaubensgemeinschaften, zwei Grundschulen sowie eine Gemeinschaftsschule. Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen: FW 7, CDU 5, SPD 4, Grüne 2, plus Bürgermeister. Urbach ist eine der 16 Gemeinden der interkommunalen Remstalgartenschau (RGS) 2019. Kontaktadresse für Rückfragen: Burkhard Nagel, Gemeiderat, burkhardnagel@gmx.net.

Wertheim

Die Wertheimer Grünen suchen für die Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters eine Kandidatin/einen Kandidaten. Die Wahl wird im Februar 2019 stattfinden. Der derzeitige Amtsinhaber wird voraussichtlich nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren.
Wertheim ist die nördlichste Stadt des Landes Baden-Württemberg, an der Grenze zu Bayern, etwa 70 km südöstlich von Frankfurt am Main und 30 km westlich von Würzburg.  Sie ist die Stadt der zwei Flüsse (Tauber mündet hier in den Main) unter einer mittelalterlichen Burgruine.
Die Stadt bietet eine gute und gepflegte Infrastruktur, alle Bildungseinrichtungen und reizvolle Freizeitangebote. Die politischen Aufgaben in Wertheim sind anspruchsvoll und bieten vielfältige Möglichkeiten. Zahlreiche Unternehmen (große, mittelständische – auch Weltmarktführer), sowie das Factory Outlet Center versetzten die Stadt in eine relativ gute wirtschaftliche Situation, wodurch auch für die Zukunft politischer Gestaltungsspielraum vorhanden ist.
Die Stelle der Wertheimer Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters ist nach B5 besoldet.
Mehr zu Wertheim unter: https://www.wertheim.de/,Lde/startseite/unsere+stadt/portrait.html
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme bitte per mail über: Für den Ortsverband Wertheim: Eberhard Feucht: Stryker@cokom.de
oder Richard Diehm:  richard.diehm@web.de, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.

Wittnau

Wittnau ist eine kleine eigenständige Gemeinde (1508 Einwohnerinnen und Einwohner), 7 km südlich von Freiburg im Breisgau im schönen Hexental gelegen. Ein Teil der Verwaltungsaufgaben wird von der Verwaltungsgemeinschaft Hexental, in der Wittnau Mitglied ist, erledigt. Am 1. Juli 2018 wird eine neue Bürgermeisterin / ein neuer Bürgermeister gewählt. Der bisherige Amtsinhaber tritt nicht mehr an. Die Bewerbungsfrist endet am 4. Juni, für eine etwaige Neuwahl am 4. Juli 2018. Die Stelle wird hauptamtlich ausgeschrieben.
Die Gemeinde ist ländlich geprägt und hat nur wenig Gewerbe. Der Bevölkerungsanteil mit akademischem Hintergrund ist vergleichsweise hoch, bedingt durch die Nähe zur Universi-tätsstadt Freiburg. Ähnlich wie in Freiburg, gibt es einen überdurchschnittlich hohen Anteil an „Grünen-WählerInnen“. Der Gemeinderat hat zehn Mitglieder, die nicht explizit parteigebunden sind. Die vier Mitglieder der Fraktion „Wittnauer Bürger für Dorferhaltung und Bürgernähe“ stehen für eine ökologische, nachhaltige und sozial gerechte Politik.
Gesucht wird eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister, die oder der gute Führungsqualitäten hat und kommunikativ, konstruktiv und sozial kompetent mit den unterschiedlichen Interessen im Dorf umzugehen weiß und bei Konflikten zwischen den unterschiedlichen Positionen gut vermitteln kann.
Kontakt und Rückfragen: juergen.lieser@web.de