Kandidat*innen gesucht

Hier veröffentlichen wir die Orte, in denen aussichtsreiche Wahlen für Kandidat*innen mit grünem Profil anstehen . Die Suchanzeigen werden uns von den örtlichen Fraktionen oder Ortsverbänden übermittelt.

Gaiberg

Die eine kleine selbständige Waldgemeinde oberhalb von Heidelberg (ca. 7 km) am Rücken des Königsstuhls mit ca. 2400 Einwohner*innen gelegen sucht im Frühjahr 2018 einen neuen Bürgermeister/ eine neue Bürgermeisterin. Amtsantritt soll am 1. September 2018 sein. Die Bevölkerung besteht aus einem überdurchschnittlich großen Anteil an Akademiker*innen – durch die Nähe zu Heidelberg. Die Gemeinde steht, obwohl es fast keine Gewerbesteuereinnahmen gibt, finanziell sehr gut da. Es gibt keine Verschuldung.
Der bisherige Amtsinhaber geht nach 24 Jahren im August 2018 in den Ruhestand. Der Gemeinderat setzt sich aus 4 Grünen, 1 CDU, 3 Freie Wähler, 3 Aktive Gaiberger/SPD (1 SPD Mitglied) und 1 Parteiloser (AFD nah) zusammen. Dass in Gaiberg die Grüne Liste es zur größten Gruppierung geschafft hat, liegt an einem Streitthema: der von allen anderen Gruppierungen (einschl. Bürgermeister) gewünschten Bebauung einer Streuobstwiese, die im Besitz der Gemeinde ist.
Die Bewerberin/der Bewerber sollte bei den Konflikten zwischen den Gruppierungen im Gemeinderat unparteiisch vermitteln können.
Infos zur Grünen Liste Gaiberg gibt es unter www.GL-Gaiberg.de
Kontaktadresse: max.haider@t-online.de

Niedereschach

Das Bioenergiedorf Niedereschach im Schwarzwald-Baar-Kreis (VS) wählt am 25. Februar 2018 seine/n Bürgermeister/in. Der Grüne Ortsverband Niedereschach sucht hierfür eine/n geeignete/n grüne/n Kandidat/in bzw. eine/n Kandidat/in aus dem grünen Umfeld.
Niedereschach liegt am Ostrand des Schwarzwalds zwischen den Städten Villingen-Schwenningen und Rottweil. Es besteht durch die gut zu erreichenden ICE-Bahnhöfe Villingen und Rottweil eine sehr gute Verkehrsanbindung an den Fernverkehr. Die A81 liegt ebenfalls nur ca. zehn Autominuten entfernt.
Die Gesamtgemeinde Niedereschach hat derzeit knapp 5.900 Einwohner/innen, die sich auf den Kernort Niedereschach sowie drei Teilorte verteilen.
Niedereschach verfügt für eine Gemeinde dieser Größe über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Neben einer guten ärztlichen Versorgung mit mehreren niedergelassenen Ärzten im Kernort Niedereschach sind dort auch alle Arten von Ladengeschäften für den täglichen Bedarf sowie Fachgeschäfte vorhanden. Die meisten davon sind fußläufig im Ortskern zu erreichen.
Niedereschach betreibt gemeinsam mit einer Nachbargemeinde eine Gemeinschaftsschule. Zusätzlich bestehen im Kernort und in zwei Teilorten jeweils eigene Grundschulen. Kindergärten gibt es in allen Teilorten.
Zur lokalen Umsetzung der Energiewende gründete sich 2010 die „Bürger-Energie Niedereschach eG“, die eine Hackschnitzel-Heizzentrale, Photovoltaikanlagen und ein Fernwärmenetz betreibt. Für dieses Projekt wurde der Gemeinde Niedereschach das Prädikat „Bioenergiedorf“ verliehen.
Mit „Spurwechsel“, einem interkommunalen Projekt für Elektromobilität, sichert die Gemeinde Niedereschach gemeinsam mit zwei Nachbargemeinden die Mobilität ihrer Bürger/innen. Drei Elektrofahrzeuge können von Bürger/innen gemietet oder in Form eines ehrenamtlichen Fahrdienstes in Anspruch genommen werden.
Die Grünen konnten bei der Landtagswahl 2016 33,3% und bei der Bundestagswahl 2017 10,7% der Stimmen erreichen. Wir sind überzeugt, dass sich darauf aufbauen lässt und Niedereschach ein gutes Pflaster für eine grüne/n Bürgermeister/in ist.
Wir, das ist eine kleine grüne Schar, die sich über eine/n grüne/n Kandidat/in sehr freuen würde. Wir bieten jede Menge Tatkraft und Idealismus im Wahlkampf – und den einen oder anderen Spendeneuro werden wir sicher auch auftreiben.
Kontakt und nähere Informationen bei Elke Bäuerle, 07728/2329966, baeuerle@k-e-c.net

Sigmaringen

Die Kreisstadt Sigmaringen wählt 2018 einen Bürgermeister. Der amtierende BM tritt sehr wahrscheinlich wieder an. Die grüne Gemeinderatsfraktion sucht eine geeignete und engagierte Persönlichkeit für diese attraktive Stelle. Die Chancen für einen Wechsel sind vorhanden.
Die ca. 17000 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf die Stadt und ihre 5 Teilorte. Sigmaringen verfügt über eigene Stadtwerke, ein Freibad und ein sehr gutes Schul- und Kindergartenangebot. Außerdem ist die Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit einigen zukunftsweisenden Studiengängen vertreten. In den vergangenen Jahren wurde viel in die Infrastruktur investiert. Durch die Gartenschau im Jahr 2013 ist die Kreisstadt vor allem touristisch vorangekommen. Vorbildlich ist aus ökologischer Sicht der Stadtbus. Es wird viel in Eigenstromerzeugung und Beteiligungen investiert. Die Breitbandversorgung wird aktiv vorangetrieben. Durch den Abzug der Bundeswehr vom Traditionsstandort, bietet die Konversion nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem große Entwicklungschancen. In der ehemaligen Kaserne ist momentan auch eine Erstaufnahmestelle untergebracht, die mit 800 bis 900 Personen belegt ist. Die Stadt hat großes Potential und ein sehr reizvolles Umfeld im Naturpark Obere Donau. Der Freizeitwert ist sehr hoch.
Bei der Landtagswahl erzielte die grüne Bewerberin ein Direktmandat in der Heimatgemeinde unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat: 10 Sitze CDU, 8 Sitze Freie Wähler, 5 Sitze Grüne, 5 Sitze SPD, 1 Sitz FDP.
Ansprechpartner: Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Ursula Völkel: voelkel-ursula@t-online.de

Urbach

In Urbach/Rems geht der amtierende Bürgermeister Jörg Hetzinger in den Ruhestand. Die BürgermeisterInnenstelle soll am 2. Februar 2018 ausgeschrieben werden. Bewerbungen sollen dann frühestens am Tag nach der Stellenausschreibung und spätestens am Montag, 26. März 2018 eingereicht werden. Die Wahl findet am Sonntag, 22. April 2018 statt, eine eventuell notwendig werdende Neuwahl am Sonntag, 13. Mai 2018.

Urbach liegt auf 275 m ü. NHN in einem reizvollen Naturraum zwischen dem Schurwald und dem Welzheimer Wald. Zwischen der Gemeinde Urbach und der Stadt Schorndorf liegen fünf Kilometer, nach Waiblingen (Kreisstadt / Rems-Murr-Kreis) sind es 20 Kilometer. Diese Städte sind direkt über die an Urbach liegende Bundesstraße 29 erreichbar. Pendler gelangen „zügig“ mit der „Remsbahn“ von der Haltestelle Urbach in alle Ortschaften der Richtungen Stuttgart oder Aalen. In Urbach leben knapp 9.000 BürgerInnen. Die Gemeinde verfügt über eine gut situierte Wirtschaft und solide Handwerksbetriebe. Die prosperierende Gemeinde ist weiter entwicklungsfähig. Sie hält für die BürgerInnen bereit: Freibad, Jugendhaus, Mediathek, Sportstätten, Gemeindehalle und ein reges und vielfältiges Vereinsleben, verschiedene Glaubensgemeinschaften, zwei Grundschulen sowie eine Gemeinschaftsschule. Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen: FW 7, CDU 5, SPD 4, Grüne 2, plus Bürgermeister. Urbach ist eine der 16 Gemeinden der interkommunalen Remstalgartenschau (RGS) 2019. Kontaktadresse für Rückfragen: Burkhard Nagel, Gemeiderat, burkhardnagel@gmx.net.