Kandidat*innen gesucht

Hier veröffentlichen wir die Orte, in denen aussichtsreiche Wahlen für Kandidat*innen mit grünem Profil anstehen . Die Suchanzeigen werden uns von den örtlichen Fraktionen oder Ortsverbänden übermittelt.

Schönaich

Die Gemeinde Schönaich mit 10.282 EW (Stand: Oktober 2016) sucht einen neuen Bürgermeister/eine neue Bürgermeisterin. Die Wahl findet am 12.11./3.12.2017 statt. Der Amtsinhaber wechselt nach Böblingen, er war erst im Oktober 2015 für seine zweite Amtszeit gewählt worden. Die Stellenausschreibung wurde im Staatsanzeiger von Baden-Württemberg am 11. August 2017 und am 15. September 2017 und im Mitteilungsblatt der Gemeinde am 17. August 2017 veröffentlicht. Das Ende der Einreichungsfrist wurde auf den 16. Oktober 2017 festgelegt. Im Falle einer Neuwahl (2. Wahlgang) beginnt die Frist für die Einreichung neuer Bewerbungen am 13. November 2017 und endet am 15. November 2017, 18.00 Uhr

Der Ortsverband sucht eine Persönlichkeit, der /die neue Schwerpunkte v.a. im sozialen Wohnungsbau, der Entwicklung des Ortskern, der Mobilität und im ökologischen Bereich setzt sowie mit kooperativem Führungsstil die Verwaltung motiviert, den Gemeinderat stärker einbindet und Bürgerbeteiligung nicht als Bedrohung, sondern als Chance sieht. Aktuell (25.9.) ist erst ein Bewerber (Ortsvorsteher einer Teilgemeinde von Sindelfingen) öffentlich bekannt.

Schönaich liegt nahe bei Böblingen und damit in deren Einzugsgebiet. Aktuell hat die Gemeinde große finanzielle Probleme (eingebrochene Gewerbesteuereinnahmen). Es wurde zwar in den letzten Jahren einigermaßen ordentlich verwaltet, aber ein Plan für die Zukunft wohin sich Schönaich entwickeln könnte, existiert nicht. Ein Energiekonzept für Rathaus, Altersheim und Schulen sowie 9 bürgerschaftlich betriebene Solarkraftwerke und ein Radverkehrskonzept gehen im Wesentlichen auf Initiativen der GRÜNEN zurück. Bürgerbeteiligung bei den Entscheidungsprozessen der weltlichen Gemeinde wurde in der Vergangenheit nicht aktiv gefördert.

Der kulturelle und soziale Bereich ist geprägt durch ein starkes Vereinsleben (überregional bekannt sind das „Entengassenfest“ und das Radrennen am Ostermontag) und umfangreiche kirchliche Aktivitäten (darunter vielfältige diakonische Dienste, ökumenische Gruppen wie ein starker „Arbeitskreis Flüchtlinge“ oder ein „Eine-Welt-Kreis“, ein „Grüne-Gockel-Team“ mit erfolgreicher EMAS-Zertifizierung für die evangelische Kirchengemeinde), ein Altersheim mit betreutem Wohnen und Pflegebereich, umfangreiche Betreuungsangebote im Kleinkind- bis Grundschulbereich. Eine Musikschule, eine Kunst-&Werkschule, die VHS und eine Mediothek im Bürgerhaus ergänzen das Angebot. Ein Jugendhaus wurde erst kürzlich dem Kinderbetreuungsangebot „geopfert“.

Bei den letzten Kommunalwahlen erhielt die Liste der GRÜNEN 23,04% und damit 4 der insgesamt 18 Sitze. Die grüne Fraktion im Gemeinderat besteht aus 2 Frauen und 2 Männern. Die weiteren Sitze entfallen auf CDU/Freie Wähler 45,14%/ 8 S., SPD 26,32%/5 S., FDP 5,53%/1 S. Der bisherige Bürgermeister gehört den Freien Wählern an.

Wir würden uns freuen, wenn wir ein*e grünnahe*r Bewerber*in unterstützen könnten. Kontakt: Martin Preiss, Kreisrat und Beisitzer im OV-Vorstand. Mail: prm@gruene-schoenaich.de, Tel. 07031/ 77 60 024

Wir freuen uns über Interessent*innen! Kontakt auch über die GAR, gar@gar-bw.de

Sigmaringen

Die Kreisstadt Sigmaringen wählt 2018 einen Bürgermeister. Der amtierende BM tritt sehr wahrscheinlich wieder an. Die grüne Gemeinderatsfraktion sucht eine geeignete und engagierte Persönlichkeit für diese attraktive Stelle. Die Chancen für einen Wechsel sind vorhanden.
Die ca. 17000 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf die Stadt und ihre 5 Teilorte. Sigmaringen verfügt über eigene Stadtwerke, ein Freibad und ein sehr gutes Schul- und Kindergartenangebot. Außerdem ist die Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit einigen zukunftsweisenden Studiengängen vertreten. In den vergangenen Jahren wurde viel in die Infrastruktur investiert. Durch die Gartenschau im Jahr 2013 ist die Kreisstadt vor allem touristisch vorangekommen. Vorbildlich ist aus ökologischer Sicht der Stadtbus. Es wird viel in Eigenstromerzeugung und Beteiligungen investiert. Die Breitbandversorgung wird aktiv vorangetrieben. Durch den Abzug der Bundeswehr vom Traditionsstandort, bietet die Konversion nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem große Entwicklungschancen. In der ehemaligen Kaserne ist momentan auch eine Erstaufnahmestelle untergebracht, die mit 800 bis 900 Personen belegt ist. Die Stadt hat großes Potential und ein sehr reizvolles Umfeld im Naturpark Obere Donau. Der Freizeitwert ist sehr hoch.
Bei der Landtagswahl erzielte die grüne Bewerberin ein Direktmandat in der Heimatgemeinde unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat: 10 Sitze CDU, 8 Sitze Freie Wähler, 5 Sitze Grüne, 5 Sitze SPD, 1 Sitz FDP.
Ansprechpartner: Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Ursula Völkel: voelkel-ursula@t-online.de

Oberharmersbach

Am 4.8.2017 beginnt die Frist zur Bewerbung auf die ausgeschrieben Position eines Bürgermeisters/einer Bürgermeisterin für die Gemeinde Oberharmersbach und endet am 18.9.2017. Die Wahl ist am 15.10.2017, der Amtsinhaber tritt nicht mehr an.
Oberharmersbach ist eine Gemeinde mit 2500 Einwohnern im Harmersbachtal in unmittelbarer Nähe zu Zell am Harmersbach. Der Ort ist geprägt von Tourismus mit einigen Hotels und zahlreichen privaten Unterkünften.
Die Gemeinde hat einen großen Waldanteil, der eine wichtige Einnahmequelle für den Ort darstellt. Viele ansässigen Gewerbebetriebe, sind nah am natürlich vorhandenen Holz angelegt.
Im Gemeinderat sitzen neben den beiden Gemeinderäten der Bürgerliste noch 5 CDU- und 5 FW- Gemeinderatsmitglieder.
Die Gemeinde hat einehohe Pro-Kopf-Verschuldung.
In der Sitzung vom 24.7.2017 wird der Inhalt der Stellenausschreibung gem. §47 der GemO beschlossen. Infos zur Gemeinde und dem Prozedere siehe unter www.oberhamersbach.de.
Interessierte können sich gern über www.buergerliste-oberharmersbach.de informieren oder sich an Roland Buttgereit oder Sonja Wurth wenden.
Die Bürgerliste hat Interesse an einem/einer den Grünen nahestehenden Kandidaten oder Kandidatin.
Ein neuer Bürgermeister/eine neue Bürgermeisterin sollte auch über diplomatisches Geschick verfügen, um mit den Mauern zwischen den einzelnen Fraktionen umzugehen .