Vier Säulen der baden-württembergischen Radverkehrsförderung

Das Rad hat sich zum Verkehrsmittel in alle Lebenslagen entwickelt. Während früher der Freizeit- und touristische Radverkehr im Vordergrund stand, haben technische Innovationen und Zusatzantriebe das Rad auch als Pendlerfahrzeug etabliert. Radfahren hat eigentlich nur Vorteile: es werden keine Emissionen verbraucht; wir kommen innerorts meist schneller voran als mit dem Auto; die Bewegung hält fit und wir können einfacher für einen Plausch anhalten. Um attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, legt das Land Baden-Württemberg immer wieder neue Förderprogramme auf.

Radfahren bedeutet Lebensqualität. Es werden keine Emissionen verbraucht. Wir kommen innerorts meist schneller voran als mit dem Auto. Die Bewegung hält fit und wir können einfacher für einen Plausch anhalten. Das Fahrrad ist längst nicht mehr nur Freizeitbeschäftigung, sondern hat sich als zentrales Verkehrsmittel auch im Pendlerverkehr etabliert.

Dementsprechend attraktiv müssen die Rahmenbedingungen sein. Hermino Katzenstein, MdL, Sprecher für Fuß- und Radverkehr stellt die vier Säulen der Radpolitik in Baden-Württemberg vor: Radverkehrsstrategie, Radkultur, Landesradnetz, Radschnellwege.

Zum Video von Hermino Katzenstein

 

1. Die Radverkehrsstrategie stellt Grundsätze, verschiedene Handlungsfelder mit Bezug auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, konkrete Umsetzungsbeispiele, Sicherheitsfragen und Leitlinien zur Erstellung einer eigenen Radstrategie mit Beteiligung der Bürgerschaft dar.

 Radstrategie Baden-Württemberg: Wege zu einer neuen Radkultur 

 

2. Ziel der Radstrategie ist die Etablierung einer neuen Radkultur in Baden-Württemberg. Mit vielfältigen Aktionen vom Rad-Check über Rad-Service, Rad-Schnitzeljagd, Stadtradeln oder Lastenrad-Verleih schafft die Initiative des Landes Anreize, um Radfahren im Alltag fest zu verankern.

Radkultur vor Ort

 

3. Die Verbindung der baden-württembergischen Mittel- und Oberzentren zu einem flächendeckenden, durchgängigen Landesradnetz ist das dritte verkehrspolitische Ziel. Das Land unterstützt Kommunen bei der Planung von Beschilderungen, der Öffentlichkeitsarbeit sowie mit Fördermitteln.

Das Radnetz: Mehr Rad fürs Land

 

4. Die Förderung von Radschnellwegen ist die jüngste Entwicklung in der Radverkehrspolitik. Durch schnelle Trassen wird das meist E-unterstützte Fahrrad für Pendlerinnen und Pendler eine echte Alternative zum Auto und ÖPNV. Drei Pilotstrecken in Heidelberg, Bad Wimpfen und Esslingen sind derzeit in Planung.

Infos zur Potentialanalyse und Faktenblätter zu Radschnellverbindungen

 

Weitere bundesweite Angebote und Maßnahmen hat der Deutsche Städte- und Gemeindetag zusammen mit dem ADFC in einer Dokumentation zusammengetragen.

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