Flächenverbrauch reduzieren

Jedes Jahr 2.490 Fußballplätze: Das ist die Fläche, die in Baden-Württemberg zugebaut, betoniert oder geteert wird – das sind täglich 4,8 Hektar. Der Flächenverbrauch hat viele Ursachen. Hauptsächlich werden Freiflächen für Bauland und Verkehr verbraucht (mit Musteranfrage & Musterantrag für Ratsfraktionen).

Jedes Jahr 2.490 Fußballplätze: Das ist die Fläche, die in Baden-Württemberg zugebaut, betoniert oder geteert wird – das sind täglich 4,8 Hektar. Der Flächenverbrauch hat viele Ursachen. Hauptsächlich werden Freiflächen für Bauland und Verkehr verbraucht.
Die Zunahme der Siedlungsflächen ist eines der größten Umweltprobleme:
Pro Tag werden rund 6 ha landwirtschaftlicher Fläche in Siedlungsfläche umgewandelt. Dadurch wird der Nahrungsmittelproduktion und Grundwasserneubildung Fläche entzogen, es gehen Lebensräume wildlebender Tiere und Pflanzen verloren und die Versiegelung heizt das Kleinklima zusätzlich auf.
Parallel dazu gibt es im ländlichen Raum, wo der größte Flächenverbrauch stattfindet, immer mehr Baulücken und Leerstände.

Den Flächenverbrauch in der eigenen Stadt/Gemeinde zu reduzieren sollte Ziel jeder verantwortungsbewussten Kommunalverwaltung und jedes Kommunalparlaments sein.

Musteranfrage & Musterantrag „Reduktion des Flächenverbrauchs“

Mehr Beiträge

Hitzeschutz in Kommunen: Strategisch vorsorgen statt nur reagieren

Hitzewellen erfordern für Städte und Gemeinden zunehmend eine vorausschauende Strategie. Ein Hitzeaktionsplan hilft dabei, die Bevölkerung in akuten Belastungssituationen wirksam zu schützen und Zuständigkeiten klar zu regeln. Langfristig sollte Hitzeschutz jedoch fest in einem kommunalen Klimaanpassungskonzept verankert werden. Hier können Ratsfraktionen eine Schlüsselrolle spielen.

„Zukunftskommune“: Neues System für strukturierten kommunalen Klimaschutz in Baden-Württemberg

Das neue Klimaschutz-Managementsystem „Zukunftskommune“ unterstützt insbesondere kleinere und mittlere Kommunen in Baden-Württemberg dabei, Klimaschutz nach dem Auslaufen des European Energy Award strukturiert und wirksam weiterzuführen. Für Rätinnen und Räte bietet sie die Chance, politische Ziele, Investitionen und Maßnahmen strategisch zu verzahnen und die Zukunft ihrer Kommune aktiv mitzugestalten.

Hitzeschutz an kommunalen Schulen

Die Sommerhitze trifft unsere Schulen immer härter – mit spürbaren Folgen für Konzentration, Gesundheit und Lernklima. Der Beitrag „Hitzeschutz an Schulen: Ein kommunales Konzept für die Zukunft“ zeigt, wie Kommunen Schritt für Schritt mit klarem Plan reagieren können: von akuten Sofortmaßnahmen bis hin zu langfristiger Schulbauplanung.
Mit dabei: ein Musterantrag im Mitgliederbereich – für alle, die den Wandel politisch vorantreiben wollen.

Kirchliche Liegenschaften in der Nachnutzung sichern

Viele kirchliche Liegenschaften stehen in den kommenden Jahren zur Veräußerung. Für Kommunen ergibt sich daraus die Chance, zentrale Flächen für gemeinwohlorientierte Nutzungen und die Quartiersarbeit zu sichern. Eine strategische Herangehensweise ist erforderlich, um frühzeitig zu handeln und wertvolle Potenziale nicht zu verlieren.